Behandlungsangebote

 
 
Wenn Du das Leben begreifen willst,
glaube nicht, was man sagt und was man schreibt,
sondern beobachte selbst und denke nach. Anton Tschechow

In meine therapeutische Arbeit, die grundsätzlich verhaltenstherapeutisch orientiert ist und in der  ich dem Selbstkontrollansatz nach Frederick H. Kanfer mit dem Ziel des Selbstmanagements folge, integriere ich je nach Erfordernis auch Methoden aus traumatherapeutischen Ansätzen und aus der Hypnotherapie nach Milton Erickson. Falls Sie zu den einzelnen Therapieverfahren weitere Informationen haben möchten, klicken Sie hier:

Kognitive Verhaltenstherapie

Die Kognitive Verhaltenstherapie umfasst eine Vielzahl von wissenschaftlich erforschten und in ihrer Wirksamkeit belegten Behandlungstechniken. Grundannahme der Verhaltenstherapie ist, dass die meisten Verhaltensweisen erlernt sind und somit auch wieder verlernt bzw. verändert werden können. Psychische Störungen, also Störungen im Erleben und Verhalten, lassen sich behandeln, indem die auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen des Denkens, Fühlens und Handelns sowie der begleitenden körperlichen Reaktionen analysiert und mit geeigneten Techniken verändert werden.  Dabei konzentriert sich eine verhaltenstherapeutische Behandlung auf Veränderungen im Hier und Jetzt, also im aktuellen Lebenskontext, wobei aber die Entstehungsbedingungen der Störung in der individuellen Lebens- und Lerngeschichte sowie die dort bereits erworbenenen und für die Therapie nutzbaren Fähigkeiten und Ressourcen miteinbezogen werden.

Selbstmanagement-Therapie

Das wichtigste Ziel dieser „humanistischen Form der Verhaltenstherapie“ ist es,  Menschen wieder zu einer selbstverantwortlichen Gestaltung Ihres  Alltags zu befähigen. Der Ansatz orientiert sich an  einem Prozessmodell, das 7 Phasen im Verlauf einer Therapie vom ersten Kontakt mit einem Klienten bis zu seiner Verabschiedung mit hoffentlich gut entwickelten Problemlösungs- und Selbstmanagement-Fähigkeiten umfasst. Das Vorgehen betont neben weiteren wichtigen Aspekten vor allem die Schaffung einer vertrauensvollen und kooperativen Arbeitsbeziehung in der Therapie, die unbedingte Achtung der Autonomie und Selbstbestimmung des Klienten, ein für ihn transparentes und verständliches Vorgehen, die Nutzung seiner vorhanden Stärken, die Förderung seiner Veränderungsmotivation, die wertschätzende Berücksichtigung seines  emotionalen Erlebens und die gezielte Anleitung zur Selbstregulation

Traumatherapie

Manche Menschen erleben im Laufe Ihres Lebens durch einmalige oder kontinuierliche Ereignisse von außergewöhnlicher Bedrohung oder Belastung oder mit katastrophalem Ausmaß  (ICD-10) eine Traumatisierung, die – sofern sie sich nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraumes von selbst zurückbildet – zu vielfältigen seelischen, körperlichen und sozialen Folgeproblemen führen kann. Von einer Posttraumatischen Belastungsstörung spricht man, wenn sich die Betroffenen unfreiwillig immer wieder an die traumatischen Ereignisse erinnern (Intrusionen, Flashbacks, Alpträume) und die damit verbundenen Emotionen oder auch Körperreaktionen wiedererleben, wenn sie  alles, was mit dem Trauma in irgendeiner Weise verknüpft ist, vermeiden und  unter chronisch erhöhter Erregung leiden, was sich u.a. in erhöhter Schreckhaftigkeit, Ängsten, Schlafstörungen,  Konzentrationsproblemen, extremer Stimmungslabilität, Reizbarkeit und Wutausbrüchen äußern kann. Manchmal liegen die traumatischen Ereignisse auch schon jahrelang zurück und es kommt verzögert zu einer Posttraumatischen Belastungstörung. Immer zeigt sich eine solche Störung  jedoch in einer für den Einzelfall ganz speziellen Kombination von behandlungsbedürftigen Symptomen und Problemen (sog. „Traumafolgestörungen“), auf die die Behandlung individuell zugeschnitten werden muss. Folgende ineinanderübergehende Behandlungsphasen sind dabei zu unterscheiden: 1. Stabilisierung, 2. behutsame aber konsequente konfrontative Auseinandersetzung mit dem traumatischen Ereignis 3. Neubewertung und Integration als vergangenes Ereignis in die Biographie, Neuorientierung im Leben.

Klinische Hypnose & Hypnotherapie

Als Absolventin einer mehrjährigen curricularen Fortbildung in Klinischer Hypnose nach den Richtlinien der Milton-Erickson-Gesellschaft (M.E.G.) kann ich Sie mit dem Schatz der hypnotherapeutischen Methoden unter Rückgriff auf die Schätze Ihres Unbewussten in der Linderung von Beschwerden und in der Lösung von Problemen unterstützen.  Eine ausschließlich hypnotherapeutische Behandlung wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht und von Privaten Krankenversicherungen in Ausnahmefällen bezahlt, da Hypnotherapie, obwohl empirisch  in ihrer Wirksamkeit bei vielen Problemstellungen gut belegt, noch nicht zu den zugelassenen Verfahren der Richtlinenpsychotherapie gehört.  Somit ist eine ausschließlich hypnotherapeutische Behandlung nur möglich, wenn Sie diese privat bezahlen. Dazu sei jedoch angemerkt, dass sich zielführende Veränderungen manchmal in nur wenigen Hypnotherapie-Sitzungen, gelegentlich sogar in nur einer, erreichen lassen, dass die Sitzungen auch in weiter auseinanderliegenden Abständen stattfinden können und sich der finanzielle Aufwand somit in einem für Sie kalkulierbaren Rahmen hält.  In der Honorierung der Sitzungen, die ich als Doppelstunden (100 Minuten) durchführe, orientiere ich mich an der Gebührenordnung für Psychologen (GOP).

 Als Informationsportal aller wissenschaftlich fundierten deutschsprachigen Hypnosegesellschaften zu Hypnose und Hypnotherapie möchte ich Ihnen die Website  www.hypnose.de empfehlen. Hier finden Sie, besser und ausführlicher als ich es an dieser Stelle darstellen kann, umfassende Informationen zu den Fragen: was kann Hypnose, wie wirkt sie, in welchen Bereichen und bei welchen Problemstellungen ist sie sinnvoll, woran erkenne ich seriöse Hypnose  und wo finde ich gute Hypnotherapeuten und Hypnotherapeutinnen? Viel Spass mit dieser Website, planen Sie Zeit ein: Sie werden kaum davon loskommen!